AB Inbev hat Zahlen zum Verlauf des 3. Quartals vorgelegt. Demnach hat der Konzern mengenmäßig rund 1 Mio hl oder 2,7% im Vergleich zum Vorjahresquartal verloren. Nach neun Monaten steht noch ein hauchdünnes Plus von 0,8% im Bericht. Sogleich verspricht AB Inbev seinen Shareholdern einen höheren "ausschüttungsfähigen Profit".
Besonders in China (-4,9%), USA (-3,7%) sowie Europa (-6,7%) gingen Absätze im dritten Quartal verloren. In Europa wird die Verliererliste von Russland (-20% im Quartal, aufgelaufen -14%) und Großbritannien (-9,8% im Quartal, aufgelaufen noch +1,3%) angeführt.
Dahinter folgt Deutschland: Minus 7,4% im dritten Quartal, aufgelaufen minus 3,3%. Anders als so manches Mal in früheren Jahren spricht AB Inbev nun offen von Marktanteilsverlusten in Deutschland. Beck's und Franziskanerhätten sich aber "stabil" gezeigt. Aus der Sicht der Bremer Niederlassung "ein wesentliches Indiz, dass die Premiumstrategie funktioniert, um werthaltig zu wachsen."



