Vorhang auf für die nächste Fortstzung der medienträchtigen Auseinandersetzung zwischen Warsteiner-Inhaber Albert Cramer und seiner gefeuerten Hausangestellten.
Beim letzten Gerichtstermin im April hatte sich Cramer von seinem Anwalt vertreten lassen. Klägerin Gabriele Wagner erschien gar nicht, was der Richter mit einem "Klage abweisenden Versäumnisurteil" bestrafte. Dagegen legte die Hausangestellte Berufung ein.
Im November, passend zum Karnevalsauftakt am 11.11. sollen jetzt beide Parteien persönlich vor dem Amtgericht erscheinen. Der zuständige Richter am Hammer Arbeitsgericht rechnet mit erhöhtem Medienaufkommen.
Wagner, die nur wenige Tage im Hause Cramer arbeitete, fordert Lohnfortzahlung und Schadensersatz für Drohbriefe, die Cramer nach dem Rausschmiss verfasst haben soll. (14.08.2009, 10.48 Uhr)



