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Cokes Rote Flotte bleibt

Nach einem Verhandlungsmarathon von vier Tagen hat sich die Gewerkschaft NGG in der vergangenen Nacht nach sieben ergebnislosen Runden mit dem Softdrinkkonzern Coca-Cola im achten Durchgang geeinigt. NGG-Verhandlungsführer Claus-Harald Güster hat der Coke-Führung eine Beschäftigungssicherung abgerungen. Wichtigstes Verhandlungsergebnis: Die "Rote Flotte" bleibt - auch für die Fahrer wurde eine Beschäftigungssicherung vereinbart. Außerdem ist eine Auslagerung von Produktion und Dienstleistungen so wie Kommissionierung, Sortierung und IT vom Tisch. Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen von NGG-Mitgliedern geben. Versetzungen aufgrund von Überkapazitäten sind nur innerhalb der Verkaufsgebiete möglich. Die Betriebsräte bekommen mehr Rechte bei der Umstrukturierung. Coca-Cola kann die Wochenarbeitszeit saisonbedingt auf 48 Stunden ausdehnen. Wochenendarbeit bleibt die Ausnahme. Die Manteltarifverträge mit 37,5 Stunden, Urlaub, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld gelten weiter. Für 2010 wurde eine Gehaltssteigerung um 200 Euro, für 2011 um 300 Euro plus Inflationsausgleich und für 2012 um 2,3 Prozent ausgehandelt. Alle Auszubildenden werden für 12 Monate übernommen. (29.03.2010, 9.45 Uhr)

 

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