Nach dem Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde am Mittwoch bahnen sich bei CCE AG wieder mal Streiks an. NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan moniert die mangelnde Bereitschaft von Coke, der Kernforderung - Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen - nachzukommen.
Die dritte Runde ist für den 23. bis 25. Februar terminiert. Adjan will auf seine Kernforderung pochen und Ende Februar ggf. mit Warnstreiks beginnen. Die CCE AG will frei kündigen können und begründet dies mit der Umstellung vom Mehrweg- aufs Einweggeschäft. Die Kernforderungen der NGG laufen dem naturgemäß zuwider: 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt, Erhöhung aller Ausbildungsvergütungen um 100 Euro pro Monat, der einheitliche Beginn aller Laufzeiten rückwirkend zum 1. Januar 2015, ein Rechtsanspruch auf Altersteilzeit für NGG-Mitglieder und das Verbot von Beendigungskündigungen und umfangreiche und faire Ausstiegs- und Versetzungsregelungen.


