Coca-Cola hat laut Berichten vom Freitag abend zusammen mit McDonalds und Visa den Rücktritt von FIFA-Präsdient Sepp Blatter gefordert. Dieser Schritt der FIFA-Hauptsponsoren war lange erwartet - bzw. von vielen auch erhofft - worden. Auch AB Inbev ist FIFA-Sponsor - von dieser Seite war bis zum späten Freitag abend aber noch kein Statement in dieser Richtung bekannt.
Coca-Cola soll sich laut BILD so geäußert haben: „Jeder Tag, der vergeht, wird das Image und die Reputation der Fifa weiter trüben. Die Fifa braucht umfassende und dringende Reformen und das kann nur durch einen wirklich unabhängigen Ansatz erreicht werden.“
Blatter scheint vorerst aber (mindestens) bis zur Wahl seines Nachfolgers am 26. Februar 2016 an seinem Posten festzuhalten. Blatters Anwalt wird von BILD im Wortlaut mit folgendem Statement zitiert: „Herr Blatter widerspricht respektvoll der Meinung von Fifa-Sponsor Coca-Cola und glaubt stark daran, dass es gerade weder im besten Interesse der Fifa wäre, noch den Reformprozess der Fifa voranbringen würde, wenn er sein Büro verließe. Deshalb wird er nicht zurücktreten.“
Andere Medien zitieren den Anwalt so: "Auch wenn Coca-Cola ein wertvoller Sponsor der FIFA ist, ist Herr Blatter nicht dieser Meinung und glaubt vielmehr aus Überzeugung, dass es nicht im besten Interesse der FIFA wäre, wenn er sein Büro räumen würde, noch würde es den Reformprozess voranbringen. Deshalb wird er nicht zurücktreten".
Nachtrag: Auch AB Inbev "erwartet" inzwischen, dass Sepp Blatter als FIFA-Präsident zurücktritt. Sein Verbleib an der Spitze der Organistion sei ein Hindernis für den Reformprozess der FIFA. AB Inbev kooperiere in diesem Sinne mit anderen Hauptsponsoren der FIFA.


