Die Coca-Cola Enterprises, ein weltweit operierender Coca-Cola-Bottler mit Sitz in den USA, wird die deutsche vertriebs und Abfülleinheit CCE AG, Berlin, nicht übernehmen. Wie Vorstandschef John Brock mitteilt, werde die bis 25. Mai laufende Option, das deutsche Geschäft zu übernehmen, nicht wahr genommen.
Zur Begründung heißt es, dass die Lage von Coca-Cola Enterprises einen derartigen Kauf nicht ratsam erscheinen lasse. Der Gewinn war im ersten Quartal 2013 um 44% eingebrochen.
Die CCE AG bekommt durch die Absage mehr Zeit, dass deutsche Geschäft endlich in solide schwarze Zahlen zu bringen. Allerdings ohne harte personelle Einschnitte, mit der Gewerkschaft NGG wurde gerade eine Beschäftigungsgarantie bis 2015 vereinbart.
Im letzten veröffentlichten Jahr, 2011, erlebte die deutsche Einheit zwar mit +6,1% auf 36,7 Mio hl die beste Volumenentwicklung seit den Mauerfall-Boomjahren. Und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit drehte nach 2010 noch Minus 40,5 Mio Euro endlich in den Plusbereich: +17,1 Mio Euro. Unter dem Strich jedoch blieb noch ein Jahresfehlbetrag von 18,5 Millionen Euro.



