Carlsberg kommt sein rund 12 Mio hl Kapazität große chinesisches Superbaby Chongqing Beer Group möglichweise doch etwas teurer zu stehen, als es zuerst aussah: Praktisch zeitgleich zur aktuell bestätigten Bereitschaft der Chinesen, die acht Brauereien umfassende Gruppe für umgerechnet rund 200 Mio Euro zu 100 % an Carlsberg zu verkaufen, berichten dänische Zeitungen davon, dass Chongqing (und damit, falls die Übernahme wie geplant zustande kommt, Carlsberg) umgerechnet 1,5 Mio Euro nachzahlen muss - wegen angeblicher Umweltschäden durch illegal abgeleitete Abwassermengen in den Jahren 2009 bis 2013. Die Summe könnte demnach auch noch höher werden.
Die deutschsprachige dänische Zeitung Nordschleswiger ziziert dazu einen Carlsberg-Sprecher mit den Worten, „wir sind jetzt dabei die Umweltverhältnisse dort zu verbessern“; die Bilanz der Brauerei werde dadurch „nicht nennenswert“ getrübt.


