Campari-Chef Bob Kunze-Concewitz meldet positive Zahlen. Der Umsatz des italienischen Herstellers von Spirituosenmarken wie Aperol, Campari, Frangelico oder Cinzano stieg Kunze-Concewitz zufolge in den ersten neun Monaten um 7,9 % auf 1,145 Mrd. Euro. Der hübsche Zuwachs wurde allerdings gepäppelt vom schwachen Euro. Immerhin kann sich auch das organische Wachstum mit 2,5 % sehen lassen. In die Hände gespielt hat den Italienern der starke Dollar, der das Amerika-Geschäft verschönt hat.
Gut gelaufen sein soll es auch in Asien, Südeuropa, dem Nahen Osten und in Afrika. Dagegen war das nördliche Europa unter Druck - mit einer Ausnahme: Deutschland. Dort waren die Zugpferde Aperol und Campari so stark, dass sie die Cinzano-Schwäche ausmerzen konnten. Für Deutschland meldet der Konzernchef ein organisches Wachstum von fast unglaublichen 6,5 %.

