In Deutschland konnte der italienische Spirituosenkonzern Campari im ersten Halbjahr eine ordentliche Schippe drauflegen. Das organische Wachstum der Oberhachinger Niederlassung betrug nach gestern veröffentlichten Zahlen satte 9,5 %. Grund ist ein Wachstum nahezu aller Kernmarken von Aperol(+16.5%) über Campari(+14.9%), Skyy Vodka (+40.9%), Frangelico(+64.4%) und Ouzo 12 (+18.5%). Damit steht die Einheit von Camapari Deutschland-Chef Matthijs Kramer für durchgerechnet 10,2 % des Konzernumsatzes.
Doch die flüssigen Geschäfte in Deutschland konnten einen Rückgang des Konzernumsatzes - minus 1,8% auf 743,9 Mio Euro nicht auffangen. Das wird zum Großteil auf Währungseffekte, bedingt durch Südamerika zurückgeführt. Die Kernmarken sollen weltweit um 9 % zugelegt haben. Das organische Wachstum wird auf 5 % beziffert. Das alles konnte Deutschland locker toppen. Zweiter Wermutstropfen für Konzernchef Bob Kunze-Concewitz: Das Konzernergebnis wird belastet durch die Integration von Grand Marnier.



