Die staatseigene Rothaus-Brauerei unterzieht sich unter ihrem neuen Alleinvorstand Christian Rasch einer energetischen Sanierung. Wie der Reutlinger General-Anzeiger heute berichtet, lässt sich die Brauerei "erstmals in seiner dann 223-jährigen Geschichte von Öko-Experten unter die Lupe nehmen".
Was noch vor 100 Jahren - aus Mangel an Öko-Experten - noch kaum zu realisieren gewesen wäre (und andere privat geführte Brauereien schon hinter sich haben), führt bei der 800.000 hl großen Rothaus dazu, dass die Brauerei mindestens 20 Mio Euro in die Hand nimmt - u.a. für eine neue Flaschenabfüllung und in ein neues Besucherzentrum. Der Aufsichtsrat (Chef seit einem Jahr: der Grüne Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in BW) muss der Investition noch zustimmen; Rothaus überweist dem Land BW als Eigentümer jedes Jahr eine Dividende in Höhe von rund 17 Mio Euro.


