"An mancher Stelle ist Verzicht sinnvoll": Beim 4. Get.In.-Branchen-Kongress in Frankfurt rechnete Dr.Thomas Rummler (Bundesumweltministerium) am Donnerstag vormittag an, was sich die Verpackungspolitik von der Branche erwartet: Abfallvermeidung, Recycling und Ressourceneffizienz.
Der einzwischen (je nach Sparte) hohe Anteil an Einweg-PET hat sich nach Rummlers Ansicht nicht aus der Pfandpflicht, sondern aus den Rahmenbedingungen heraus entwickelt - u.a. der Discount-Anteil bei Mineralwasser. Bezüglich der Ökobilanzen zitierte Rummler die IK-Studie von 2010, nach der sich alle Verpackungssysteme optimiert haben - nach seiner Einschätzung vor dem Hintergund politischer Rahmenbedingungen.
Rummlers Fazit: Mehrweg soll gefördert werden, u.a. mit der Kennzeichnungsverordnung, aber auch mit Informationskampagnen der Hersteller, die massiver betrieben werden sollen als bisher.


