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Brita investiert für Außer-Haus-Markt

Der deutsche Hersteller von Trinkwasserfiltern Brita investiert in Groß-Dispenser für Hotels, Restaurants, Catering und Care-Bereich (u.a. Krankenhäuser) sowie für Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Dafür hat die Firma mit Sitz im Rheingau-Taunus-Kreis eine neue Produktionsstätte in der Lombardei eröffnet. Dort werden künftig die leitungsgebundenen Brita-Wasserspender der Linie Vivreau in vier Produktionslinien von 69 Mitarbeitern gefertigt.

Erst Anfang vergangenen Jahres hatte der Wasserfilterhersteller in Person von CEO Markus Hankammer mitgeteilt, mindestens 45 Mio Euro in den Ausbau der Infrastruktur am Hauptsitz in Taunusstein zu investieren und die Produktionsstätte von Taunusstein nach Bad Camberg zu verlagern. Mit der Investition in ein neues Werk in der Lombardei dürfte der Druck auf die Mineralbrunnen nochmals steigen.

Nach eigenen Angaben laufen weltweit pro Jahr über 20 Mrd Liter Wasser durch Brita-Produkte. Der Umsatz im Jahr 2017 belief sich auf 494 Mio Euro. China, Deutschland und Großbritannien sind die größten Absatzmärkte, 84% des Gesamtumsatzes erzielte Brita außerhalb von Deutschland.

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