Mit einem dicken Absatz-Minus von 9,3 % sind die deutschen Brauer aus dem Februar gerutscht - ein Ergebnis, das die schönen Zuwächse aus dem Januar (gesamt +9,3, nur im Inland sogar +12,2 %) wegfrisst. Zum Schluss steht aufgelaufen bis Ende Februar schon wieder ein zartes Absatz-Minus von 0,2 %.
Im Detail verkauften die deutschen Brauer laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Februar nur noch 5.920.145 hl (Feb. 2012: 6.524.433 hl), davon 5.013.342 (-8.8 %) im Inland und 906.803 (-11,9 %) steuerfrei, also vor allem ins Ausland. Allein in der EU gingen bei 569.594 hl satte 14,7 % flöten. Da es am Wetter nicht gelegen haben kann, führen INSIDER den Einbruch zumindest beim innerdeutschen Absatz auf den extrem kurzen Karneval/Fasching und darauf zurück, dass der Februar diesmal einen Arbeitstag weniger hatte. Das lässt allerdings für den März nichts Gutes erahnen. Der hat gleich zwei Arbeitstage weniger als der März 2012 - vom eiskalten Wetter mal abgesehen.
Allenfalls Sachsen-Anhalt brach im Februar völlig aus dem negativen Absatztrend aus und verzeichnete ein sattes Plus von 11,3 % auf 202.722 hl. - INSIDER wissen, dass es dort im Februar noch zu Hamsterkäufen im Handel kam, nachdem AB Inbev für Hasseröder zum 1. März eine Preiserhöhung angekündigt hatte.
INSIDE-Service: <link fileadmin user_upload pdf februar_2013.pdf>Die Statistik des Bundesamts hier als PDF



