Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts haben die deutschen Brauereien und Bierläger im Juni ein Plus von 2,6% im Vergleich zum Vorjahres-Juni erzielt. Der versteuerte Inlandsabsatz kletterte um 1,4%, die Bierexporte wuchsen um 7,3% (Drittländer, vor allem China, +19,7%).
Dadurch ergibt sich ein Halbjahresplus von 1,9%. Auch bei den versteuerten Inlandsabsätzen lagen die Brauer 0,3% über Vorjahr. Ein Zwischenhoch, das laut INSIDERN schon in der ersten Juli-Woche aufgezehrt wurde. Das zweite Halbjahr gilt angesichts guter Vorjahreszahlen als große Herausforderung.
Bärenstark bleibt die Entwicklung der Exporte in Drittländer: Im ersten Halbjahr wurden knapp 600.000 hl (+17,9%) mehr exportiert, hauptsächlich nach China. In Deutschland profitierten freilich nur wenige vom Fernost-Boom, wie ein Blick in die Länderstatistik zeigt. Die Hälfte des Halbjahres-Zuwachses, 300.000 hl, stammt aus Baden-Württemberg, von Billigherstellern wie Eichbaum. Zweitgrößter Gewinner bei den Drittländer-Exporten ist Sachsen (Feldschlößchen, Einsiedler, Mauritius etc.)
<link fileadmin user_upload pdf bierabsatz_juni_2016.pdf>Die gesamten Absatzzahlen des Bundesamts hier zum Download als PDF.



