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Brauer-Elend: August tief im Absatz-Minus

Man kann sich die <link fileadmin user_upload pdf absatz_bier_august_2013.pdf _blank>Absatzzahlen<link fileadmin user_upload pdf absatz_bier_august_2013.pdf _blank> der deutschen Brauer <link fileadmin user_upload pdf absatz_bier_august_2013.pdf _blank>(pdf) noch halbwegs schönrechnen (im Schnitt ein Arbeitstag weniger, 20 Sonnenstunden weniger, ein prima Vorjahres-Monat): Am enttäuschenden Absatz-Ergebnis von gesamt -8 % im August 2013 ändert´s nichts. Dabei hatten nach dem überaus <link alle-meldungen news-detail bier-im-juli-absaetze-nun-auch-offiziell-durch-die-decke.html _blank>erfolgreichen Juli (+11,9 %) alle auf ähnliche Glücksmomente im August gehofft. Nichts da: Ende August lagen die deutschen Brauer nach den neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes aufgelaufen wieder bei - 3,0 %. Waren also die guten Zahlen im Juli auch dem Effekt geschuldet, dass sich der Handel da schon für einen erwarteten heißen August eindeckte?

 

Signifikant diesmal: ein Inlands-Minus von 8,8 % gegenüber August 2012 (der seinerzeit mit gesamt 4,9 % im Plus gegenüber August 2011 lag). Beim Export gab es diesmal ein Minus von 3,3 % - bei dem in EU-Länder lag das Minus allerdings schon bei 4,7 %. Heißt: Wieder mal riss der Export in Drittländer (+ 1%) das Schlimmste raus.

 

Verteilt auf die Länder traf es im August Sachsen-Anhalt am schlimmsten (-21,8 %). Der Effekt ist aufgrund der Verhältnisse fast allein Hasseröder geschuldet, die Zahl ist isoliert betrachtet aber nicht besonders aussagekräftig. Es folgen die Region Schleswig Holstein/Hamburg mit -15,8 % und Thüringen (-10,4 %). Aber auch so vermeintlich starke Bier-Länder wie Bayern rutschten deutlich ab (- 5,5 %).

 

Erwartungsgemäß haben auch die Biermischgetränke im August wieder Federn gelassen - zumindest in den nach Grad Plato 1 -10 vergebenen Steuerklassen. Allein bei den hochprozentigen Biermix-Getränken (Plato 11 und darüber) gab es einen Anstieg um rund 30.000 hl oder knapp 30 % - was zur Folge hat, dass die Biermixe gesamt, auf niedrigem Niveau, im August praktisch unverändert blieben.

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