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Brauer bei plus/minus null

Zwei Wochen vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft stehen die Absatz-Fahnen der deutschen Brauer halbwegs im Wind: Der April hat ihnen (und den Betreibern diverser Bierlager) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ein zartes Plus von 1,7 % gesamt (gegenüber Vorjahr) beschert, im Inland allerdings ein Minus von 1,5 % (gut 100.000 hl). Wettgemacht wurden die Verluste wieder mal durch einen gigantischen Zuwachs beim Exportgeschäft nach Übersee (+36,2 %). Am Ende - und das zählt für die Brauer - standen Ende April aufgelaufen glatte 0,0 % Veränderung gegenüber Vorjahr (wie immer bei den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind alkoholfreie Biere nicht erfasst). 

 

Allerdings: Der letztjährige April 2015 hatte satte 7,4 % gegenüber 2014 verloren; aufgelaufen stand die Branche damals auf - 2,3 %. - Ergo: Der leichte Zuwachs jetzt ist einer auf tiefem Niveau. Nun ruhen alle Hoffnungen auf der EM und auf ein halbwegs mit dem Supersommer´15 vergleichbares Wetter in den kommenden Monaten. Biermischgetränke verloren wieder mal 1,5 % und stehen aufgelaufen bei -2,5 %.

 

Im Ländervergleich musste Sachsen-Anhalt (v.a. Hasseröder) im April mit -6,2 % die Hosen runter lassen, BaWü (u.a. Eichbaum, Dinkelacker) legte satte 7,3 % drauf, ebenso MeckPomm (v.a. Darguner) mit 15,1 % und Schleswig-Holstein/Hamburg mit 11,0 %.

 

Bierabsatz April 2016/aufgelaufen (pdf)fileadmin/user_upload/PDF/Bierabsatz_April_2016.pdf

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