Mit 5,3 Millionen Hektolitern setzten die Brauereien der Brau Holding International im Jahre 2011 laut einer soeben veröffentlichten Meldung 0,5 Prozent mehr eigenes Bier ab als im Vorjahr. Der Getränkeabsatz inklusive eigener alkoholfreier Getränke (überwiegend Bad Brambacher) stieg um 0,7 Prozent auf 6,1 Millionen Hektoliter. Das 51:49-Joint-Venture von Schörghuber und Heineken, das 50% an der Paulaner-Gruppe, 100% an Fürstenberg, Höpfner und Schmucker, sowie 67% an der Kulmbacher Brauerei Gruppe hält, wuchs vor allem im Ausland, wo ein Zuwachs von acht Prozent aufgelaufen sei. Damit sei der Absatz der Brauereigruppe im Export nicht mehr weit von der 1-Million-Hektoliter-Marke entfernt. Im Inland lag der Absatz jedoch um ein Prozent unter Vorjahr.
Der Umsatz der Brauereigruppe lag 2011 nach vorläufigen Zahlen bei 646 Millionen Euro. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 701 Millionen Euro sei durch den Verkauf des Getränkefachgroßhändlers Hubauer zur Mitte des Jahres bedingt. Bereinigt um diesen Sondereffekt sei der Umsatz über dem Vorjahr gelegen.
Die Profitabilität der Brau Holding International konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Dies zeige, so klopft sich Roland Tobias, Sprecher der Geschäftsführung der Brau Holding International, selbst auf die Schulter, dass die BHI auf dem richtigen Kurs sei.



