PepsiCo-Chefin Indra Nooyi verspricht für das zweite Halbjahr 2010 und darüber hinaus Wachstum durch die 7,8 Milliarden Dollar schweren Zukäufe der zwei wichtigsten Getränkeabfüller (Bottler) in Nordamerika. Aktuell muss die Pepsi-Frontfrau zunächst sinkende Gewinne verkaufen. Die Kosten der Integration ließen den Jahresüberschuss des Konzerns im ersten Halbjahr um 3 % auf 1,6 Milliarden US-Dollar schmelzen. Kleiner Trost: Vor Sonderposten stieg der Pepsi-Gewinn. Die Zukäufe der Bottler werden beim Mischkonzern (Pepsi, Tropican-Fruchtsäfte, Lipton-Eistee, Lay-Snacks) bis 2012 zu Einmalbelastungen von 650 Millionen Dollar führen. Gerechnet wird im gleichen Zeitraum Einsparungen von bis zu 400 Millionen Dollar. Stärker als Analysten prognostizierten (14,4 Milliarden Dollar), kletterte der Umsatz - um 40 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar. Für einen Schub hat die Vermarktung der Konkurrenzmarke Dr. Pepper geführt. Im konzerneigenen Softdrinkgeschäft verlor Pepsi ebenso wie bei Frito-Lay-Knabbergebäck. Zudem war die Nachfrage nach Quaker Oats Frühstücksflocken eher verhalten. (20.07.2010, 18.20 Uhr)


