Mit dem 1. Oktober wollte die Bitburger Braugruppe die Rampenpreise für Bitburger, Wernesgrüner, König, Licherund Köstritzeranheben. Vor vier Wochen dann die Kehrtwende, die Preiserhöhung wurde abgesagt. Um die Auswirkungen abzufedern (der Preis pro Kiste wäre um rund 1 Euro geklettert) hatte Bit-Chef Dr. Werner Wolf zuvor schon sein Lieblingswerkzeug aus dem Schrank geholt: Zugabeaktionen.
Im großen Umfang wurden Artikel eingekauft und Aktionen mit dem Handel vereinbart. Und das ließ sich nicht rückgängig machen. Pünktlich mit dem gestrigen 1. Oktober begannen die ersten Aktionen: Wernesgrünermit einem Zollstock, die KisteLichermit Taschenlampe.
Die größte Maßnahme ist für die Hauptmarke reserviert. Bitburger-Kisten werden mit "je 1 von 3 Gläsern der DFB-Edition" bestückt. Die aufwändig gestalteten Dekorgläser werden von Sahm produziert. Das Bestellvolumen soll laut INSIDERN bei über 800.000 Gläsern gelegen haben. Eine Investition, die die Preiserhöhung locker reingespielt hätte. Hätte.



