Die Bitburger Braugruppe hat Zahlen für das Jahr 2021 vorgelegt. Wie der Sprecher der Geschäftsführung Axel Dahm am heutigen Dienstag in Bitburg mitteilte, lag das Umsatzminus der Gruppe insgesamt bei 2,7% auf jetzt 643 Millionen Euro. Zu den Absätzen heißt es lediglich, dass die Marktanteile gehalten wurden. Das Volumen der Hauptmarke (laut INSIDE-Marken Hitliste 2021: - 3%) wurde durch neue Produkte wie Bitburger Maibock stabilisiert. National im Bockbiergeschäft sei Bitburger die Nummer zwei hinter Einbecker. 2022 soll Bitburger Pils wieder Anteile gewinnen. Von aktuell 7,7% Absatzmarktanteil habe man "die 8 fest im Blick".
Zu den Ergebnissen sagte Dahm, dass man sich durch frühzeitige Sparmaßnahmen gut vorbereitet habe. Die Braugruppe verdiene Geld und sei für mögliche Übernahmen gerüstet. Diese würden eher im Markenbereich gesucht und nicht im GFGH. Zum Thema Preiserhöhungen hieß es lediglich aber vielsagend, dass sich nach der Ankündigung einer Preiserhöhung im letzten Herbst (soll ab Mai wirksam werden) die Kostensituation nochmal deutlich verschärft habe. Dies werde von Bitburger, "aber sicher auch von Wettbewerbern" registriert.
In der Gastronomie geht Dahm von einer teilweisen Erholung der Gastronomieabsätze aus. Auch wenn die Euphorie für das laufende Jahr durch den Ukraine-Krieg schwer eingebremst wurde. Für 2021 hebt Dahm hervor, dass die Brauerei von keinem Wettbewerber weniger Objekte gewonnen hätte als umgekehrt. 2021 seien trotz Pandemie 2.500 Objekte zusätzlich gewonnen worden (normalerweise durchschnittlich 3.500 Objekten p.a.).


