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Bit: Craftwerk vom Netz

Flasche endgültig leer: Nach 13 Jahren ist Bitburgers Craftbier-Marke Craftwerk Geschichte. Die unter Ex-Geschäftsführer Jan Niewodniczanski eingeführten Spezialitätenbiere werden bereits seit einigen Monaten nicht mehr produziert. Vereinzelt sind noch Restbestände im Handel verfügbar. Zuerst hatte der Trierische Volksfreund darüber berichtet.

Das Aus hatte sich nach dem Weggang von Jan Niewodniczanski abgezeichnet. Schon der ehemalige Bit-Boss Sebastian Holtz zeigte kein Interesse an dem Nischenprodukt. Unter dem heutigen Gf Sebastian Ellies findet Craftwerk nun seinen endgültigen Platz in der Eifeler Abstellkammer. 

Ganz verabschiedet sich Bitburger allerdings nicht aus dem Craft-Segment: Die inzwischen vollständig übernommene Marke Crew Republic, bei der die Gründer Mario Hanel und Timm Schnigula Anfang des Jahres ihre restlichen 25% abgegeben haben, bleibt im Portfolio. Die Crew-Biere werden in der Eifel gebraut und in Exportmärkten, ausgewählten Gastronomiebetrieben und im Onlineshop der Craft-Spezialisten von Brausturm vertrieben. An dem Craftbier-Händler war Bitburger mit 30% beteiligt, verkaufte seinen Anteil jedoch vor zwei Jahren.

An Craftbier gibt es in Deutschland generell kaum Interesse. Der Marktanteil liegt mittlerweile unter einem Prozent. 

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