Der von INSIDE schon als "Binding paradox" bezeichnete Sponsoring-Deal der Frankfurter Binding-Brauerei mit dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zieht jetzt die Wut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf sich.
Als "geschmacklos" bezeichnete NGG-Vize Freddy Adjan das neu beschlossene Sponsoring. „Frisches Geld für Eintracht Frankfurt, aber Arbeitslosigkeit für die Binding-Beschäftigten. Das passt nicht zusammen." Für die mehr als 150 Beschäftigten, die ihre Arbeitsplätze in der Brauerei verlieren, sei das Sponsoring "der blanke Hohn".
Wie berichtet ist Binding mittlerweile auf 100.000 hl abgeschmiert, weshalb der Konzern im letzten Herbst beschlossen hat, die auf 2 Mio hl Kapazität ausgelegte Brauerei dicht zu machen. Allerdings dürfte der Termin (geplant war "Ende September 2023") sich noch etwas verzögern, in Nürnberg bei der Schwester Tucher-Bräu sind die Vorkehrungen laut INSIDERN noch nicht abgeschlossen, um die 100.000 hl dort herstellen und abfüllen zu können.
Wie von INSIDE vor vier Wochen berichtet, soll Binding als Sponsor bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bis zum Ende der Saison 2027/28 vertreten sein. Die letzten elf Jahre war Krombacher als Sponsor bei Eintracht Frankfurt engagiert (und damit auch im Ausschank im Stadion, dem Deutsche Bank-Park), doch kam es im Lauf der zurückliegenden Saison zum Bruch.

