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Bierothek trotzt Corona

Bierothek-Gründer Christian Klemenz ©Bierothek

Christian Klemenz, Gründer der Franchise-Läden Bierothek, ist mit seinem Unternehmen eigenen Angaben zufolge gut durch das Corona-Jahr 2020 gesteuert. Genaue Zahlen nennt er dabei nicht. INSIDER sprechen beim Umsatz jedoch von einem Plus von rund 20%. Dabei performten die drei Geschäftssäulen (stationärer Handel, Großhandel, Online) unterschiedlich stark. Während corona-bedingt die Filialen und der Großhandel stark Federn lassen mussten und trotzdem noch ein leichtes Plus über die Ziellinie brachten, legte der Online-Handel zweistellig zu. Dieser Absatzkanal ist damit auch hauptverantwortlich dafür, dass ein positives Ebitda erwirtschaftet werden konnte.

Insgesamt verkaufte die Bierothek 2020 in ihren mittlerweile 17 Filialen sowie Online über 750.000 Flaschen und Dosen an rund 153.000 Kunden. Diese konnten dabei aus über 3.000 Biersorten auswählen. Verschickt wird das (Craft-)Bier aus einer 1.000qm großen Kühlhalle, in die das Zentrallager in Bamberg Ende 2019 umgezogen ist.

Mit seinen Bier-Fachläden will Klemenz weiter expandieren. Nachdem im vergangenen Jahr neben der ersten Auslandsdependance in Wien (INSIDE 844) auch drei weitere Filialen in Dortmund, Konstanz und Regensburg ans Bierothek-Netz gingen, sollen noch im ersten Halbjahr 2021 zwei weitere Läden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eröffnen.

Die erste Bierothek hatte Klemenz 2014 in seiner Heimat Bamberg gegründet. Von allen Filialen betreibt Klemenz nur eine in Eigenregie; die anderen werden von Franchise-Partnern geführt.

 

 

 

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