Der an Absurditäten ohnehin schon reiche Fall des im Oktober 2010 verstorbenen früheren Frankfurter "Bier-Königs" Bruno H. Schubert wird nun nochmal neu aufgerollt: Nach der Exhumierung der Leiche am Wochenende soll nun untersucht werden, ob Schubert starb, weil er vor seinem Tod nicht ausreichend versorgt wurde. Er war seinerzeit 90-jährig offiziell an Altersschwäche gestorben.
In den Focus geriet nach dem Tod die junge Witwe Schuberts, die damals 27-jährige Meharit; 2011 hatte Hanns Peter Nerger, der uneheliche Sohn des "Bierkönigs" und Chef der Bruno-H.-Schubert-Stiftung, bei der Oberstaatsanwaltschaft Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge gestellt. Die Witwe wiederum hatte ihrerseits geschmacksicher die letzten Tage ihres greisen Mannes gefilmt, um zu beweisen, dass sie ihn eben nicht habe verdursten lassen.


