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Bierkartell: Kölsch vertagt

Die beiden Kölsch-Brauer Früh und Gaffel müssen sich in Sachen Bier-Kartell vermutlich erst ab 2019 vor Gericht erklären. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat das OLG Düsseldorf das bestätigt.

INSIDE hatte bereits berichtet, dass das Verfahren gegen Früh und Gaffel von dem gegen Carlsberg und Radeberger abgetrennt wird. Ab dem 13. Juni beschäftigt sich das OLG Düsseldorf zuerst mit den beiden Großbrauern. Das Bundeskartellamt hatte Anfang 2014 gegen insgesamt 11 Brauereien, Verbände und Verantwortliche wegen im Jahr 2007 getroffener Preisabsprachen Geldbußen verhängt. Initiiert wurde das Kartellverfahren durch AB Inbev Deutschland. Die am stärksten betroffenen Braugruppen Carlsberg Deutschland und die Radeberger Gruppe waren gegen ihre 62 Mio Euro bzw. 160 Mio Euro hohen Bußgelder vor Gericht gezogen. Zwischenzeitlich war kolportiert worden, dass Oetker-Chef Dr. Albert Christmann einen Vergleich mit dem Kartellamt geschlossen habe. Was offenbar nicht zutraf. Nun muss der frühere Radeberger-Gf Christmann persönlich vor dem OLG antreten. Und dabei riskieren, zu noch viel mehr als 160 Mio Euro (plus persönliche Buße) verknackt zu werden.

Das Verfahren gegen Gaffel und Früh-Kölsch, die ihre Bußgelder (insgesamt 7 Mio Euro) ebenfalls nicht akzeptiert haben, wird offenbar auch deshalb vertagt, weil der Fall Carlsberg/Radeberger eine (laut Gerichtssprecher) "bundesweite Dimension" hat und bei den Kölsch-Brauern ein "anderer Sachverhalt" vorliege.

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