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Bierabsatz: Talfahrt geht weiter

Die deutschen Brauer und Bierlager haben im vergangenen Jahr 2021 weniger Bier verkauft als selbst im ersten Corona-Krisenjahr 2020. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, sank der Bierabsatz um 2,2 % gesamt und um 3,4 % im Inland. 2020 hatte es ein Gesamt-Minus von 5,5 % gegenüber 2019 gegeben. Allein im Inland haben die deutschen Brauer gegenüber 2019 8,6 % binnen zweier Jahre verloren.

Die Zahlen im Überblick (pdf)

Auch der Dezember 2021 konnte das Ruder nicht rumreißen. Trotz zweier Werktage mehr ließ der Bierabsatz im Inland erneut 2,1 % Federn; dass es am Ende zu einem minimalen Plus von 0,1 % kam, lag an satten Zuwächsen (+ 18 %) beim Export in Drittländer. Selbst der Export innerhalb der EU legte um 13,5 % zu.

Gegen den Trend kam es bei Biermischgetränken 2021 trotz eines schwachen Dezembers (-1,2 %) zu einem leichten Plus von 0,8 % über das Jahr gesehen.

Im Vergleich der Bundesländer fällt auf, dass einzig Bayern beim Gesamtabsatz im Vorjahr leicht (+2,1 %) zulegen konnte. Alle anderen Bundesländer verzeichneten zum Teil erhebliche Verluste, etwa Hessen mit 15,5 % oder Berlin/Brandenburg (-11,6 %). NRW kam mit +/- 0 % noch gut über die Runden. Rein auf den Inlandsabsatz bezogen verloren allerdings auch die bayerischen Brauer 1,6 %.

Und noch eine Statistik: Der Export in Drittländer hat mit einem saftigen Plus von 12,7 % gegenüber 2020 und am Ende rund 8,2 Mio hl den Export innerhalb der EU (-4 %; 7,8 Mio hl) deutlich überflügelt. Wie berichtet schob sich bei den Exportdestinationen Russland mit starken Zuwächsen mittlerweile auf Platz zwei hinter Italien und vor China.

 

 

 

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