Der deutschen Brauer (und Bierlager) haben laut Statistischem Bundesamt im März gegenüber dem Vorjahresmonat Absatz verloren - wenn auch nicht so schlimm wie von vielen befürchtet. Schließlich war der März im Jahr 2015 mit einem Inlandsplus von 10,7 % und einem Exportplus von 9,9 % (gesamt: 10,5 % - siehe Grafik) durch die Decke gegangen.
Das jetzige Absatz-Minus fällt so gesehen moderat aus: Bei einem Arbeitstag weniger als im März 2015 gab der Absatz im Inland um 1,7 % nach, beim Export legten die Brauer sogar noch um 4,9 % zu. Gesamt errechnet sich für den März damit noch ein Minus von 0,5 % gegenüber Vorjahr.
Aufgelaufen Januar bis März steht die Branche (ohne alkoholfreie Biere) bei einem Minus von 0,6 %. Im Inland gab der Absatz in dieser Zeit um 2,2 % nach, der Export hingegen legte um 7% zu. Diesmal trieb nicht allein, wie zuletzt oft, der Export in Drittländer (v.a. China) die Bilanz an (+8,6 %), sondern auch der Export innerhalb der EU (+6,0 %).
Biermischungen verloren analog um 2,8 % (aufgelaufen -3,1%).
Dabei gab es im 1. Quartal unter den Regionen ein starkes Gefälle. Während die Bundesländer Bayern (+2,3%), Sachsen (+4,7%) Meck-Pom (+5,7%) und Baden-Württemberg (+7,7%) zulegen konnten, verloren andere wie Berlin-Brandenburg (-4%), NRW (-3,1%), Hessen (-5%) bis zu Sachsen-Anhalt (-11,8%) deutlich.




