Ein im Vergleich zum Vorjahresmonat schwacher April hat den deutschen Brauern kräftig die Stimmung vermiest. Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verlor die Brauwirtschaft 7,4 % oder schlappe 667.000 hl gegenüber April 2014 - der damals allerdings um 8,4 % vor April 2013 lag. Für Zahlenspieler: Mit knapp 8,4 Mio hl lag der Bierabsatz diesmal immer noch minimal höher als im April 2013 (8,36 Mio hl) und April 2012 (8,29 Mio hl), ein schwacher Trost.
<link fileadmin user_upload pdf april2015.pdf _blank>April-Zahlen in der Übersicht (Quelle: Stat. Bundesamt)
Aufgelaufen kommen die deutschen Brauer damit erstmal auf ein schon stattliches Minus von 2,3 %. Die Gesamtbilanz sähe noch schlimmer aus (Inland: aufgelaufen -2,4 % bei einem Minus von 8,4 % im April), wenn nicht der Export in Drittländer weiter zulegte (um 8,4 %; innerhalb der EU: -8,4 %) und damit gesamt im April bei -2,4 % lag. Biermischgetränke knallten um 14,8 % weg. Der höchste steuerpflichtige Bierabsatz pro Bundesland (also Inlandsabsätze der deutschen Brauer und auch Bierlager) lief in NRW (1.663.175 hl) auf, das damit immer noch knapp vor Bayern lag (1.626.815) hl).



