Der extrem warme und sonnige November2015 hat die Brauer versöhnlich gestimmt. Insgesamt - Inland und Export - legte der Absatz gegenüber November 2014 um 6,7 % (oder rund 450.000 hl) zu. Im Inland waren es immerhin noch 5,5 % (etwa 300.000 hl), der Export zog um erstaunliche 14 % an. In sogenannte Drittländer, also Länder außerhalb der EU, verkauften die Deutschen satte 46,7 % Bier mehr als noch im Jahr zuvor. Beim Export innerhalb der EU schwächelte die deutsche Brauwirtschaft allerdings (-0,8 %). Der Export in Drittländer, v.a. nach China, wird damit immer wichtiger.
<link fileadmin user_upload pdf bierabsatz_november_2015.pdf _blank>Bierabsatz November 2015 (Stat. Bundesamt) als pdf
Aufgelaufen von Januar bis November haben die Brauer die Bilanz noch nicht ins Plus gedreht, liegen aber mit gesamt - 0,2 % (oder rund 140.000 hl) nur hauchzart unter dem Wert des WM-Vorjahres. Auch hier rettete der Export (gesamt 4,4 %; innerhalb der EU -2,5 %, Drittländer + 17,7 %) die schöne Bilanz; der Inlandsabsatz verlor bis Ende November aufgelaufen 1,1 %.
Wie immer folgten die Biermischgetränke dem Trend der Biere, wenn auch verhalten; im November gab es ein leichtes Plus von 0,9 %, aufgelaufen steht damit ein Minus von 4,8 %.
In den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind wie immer alkoholfreie Biere nicht enthalten.


