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Bierabsatz Februar: Steil bergauf

Quelle: Statistisches Bundesamt

Mit einem beträchtlichen Gesamt-Absatzplus von 12,1 % (entspricht gut 630.000 hl) gegenüber Vorjahr gehen die deutschen Brauer und Bierlager aus dem Februar 2022. Wachstumstreiber war diesmal neben dem  Inlands-Markt mit +12,9 % vor allem der boomende Export innerhalb der EU (+21,8 %). In Drittländer exportierte die Brauwirtschaft gerade mal 0,2 % mehr als im Vorjahr; China schwächelt seit einiger Zeit ohnehin, das Russland-Geschäft kam mit dem Einmarsch der Russen gegen Ende Februar unter die Räder.

Die Zahlen im Überblick (pdf)

Aufgelaufen von Neujahr bis Ende Februar steht damit ein Plus von 9,9 % gesamt (Inland: + 10,3%) in den Bilanzen des Statistischen Bundesamtes, das die Zahlen heute veröffentlicht hat. Wie immer sind alkoholfreie Biere darin nicht enthalten. Erstaunlich: Völlig gegen den Trend verloren Biermischgetränke im Februar 6,1 % und liegen aufgelaufen bei - 7,9%.

Die Zahl der Arbeitstage war diesen Februar so hoch wie in den vergangenen beiden Jahren auch (20). Weil die Absatzzahlen seit 2020 durch die Corona-Krise arg unter Druck gerieten, hier an langjähriger Februar-Vergleich (in hl gesamt):

Februar 2019: 6.498.604
Februar 2020: 6.427.069
Februar 2021: 5.201.860
Februar 2022: 5 834 795

Damit liegt die deutsche Brauwirtschaft damit in diesem Februar immer noch rund 600.000 hl unter Niveau Februar 2020 direkt vor dem Inkrafttreten der Corona-Maßnahmen.

Im Vergleich der Bundesländer nahmen Schleswig-Holstein/Hamburg (+41,7%), NRW (+27,3%) und Rheinland-Pfalz/Saarland (+16,7%) am kräftigsten Fahrt auf, wenn auch von zum Teil niedrigem Niveau. Unter die Räder kam vor allem weiter Sachsen-Anhalt (-9,0%).

 

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