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Bier: China rettet Export-Bilanz

So kann´s (wird´s aber vermutlich nicht) weitergehen: Im Februar haben die deutschen Brauer und Bierlager beim Absatz laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes satte 7,8 % im Vergleich zum Vorjahr draufgelegt und standen damit aufgelaufen bis Ende Februar bei + 4,7 %.

Alle Zahlen im Überblick (pdf)

Angeschoben haben den Absatz im Februar der innerdeutsche Markt (+ 7,4 %) und ein exorbitantes Wachstum beim Export in Drittländer (+ 30,7 %), d.h. vor allem bei den Ausfuhren nach China und Russland. Der Export innerhalb der EU brach allerdings um 9,9 % ein und entwickelt sich langsam zum Sorgenkind. Aufgelaufen stand hier bis Ende Februar schon ein Minus von 8,2 % (2018 gesamt: - 2,8 %). Letztlich glich der Zuwachs beim Export in Länder außerhalb der EU (aufgelaufen + 26,4 % oder 260.000 hl) die innereuropäischen Verluste wieder aus. In den Zahlen des Bundesamtes sind alkoholfreie Biere nicht enthalten.

Biermischgetränke legten wie fast immer im gleichen Trend zu, wenn auch überhöht, und kamen im Februar auf ein Absatz-Plus von 18,3 % (aufgelaufen + 11,9 %). Im noch wenig aussagekräftigen Vergleich der Bundesländer fällt auf, dass Bayern in diesem Februar fast exakt so viel Bier (1.583.933 hl) in den Markt gebracht hat wie NRW im Februar 2018 - nur dass NRW mittlerweile um 0,5 % hinter seinem Vorjahreswert zurückliegt. Die größten Absatz-Zuwächse gab es auf Länderebene freilich in Hessen (+ 28,6 %) und in Sachsen (+ 26,1 %); größere Verluste gab es nicht.

 

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