Der Bierabsatz der deutschen Brauereien und Bierläger liegt nach Zahlen des Statistischen Bundesamts im ersten Quartal um 5,1% über Vorjahr. Die Rückkehr der im Vorjahr noch geschlossenen Gastronomie glich Rückgänge im Einzelhandel aus. Obwohl das Ostergeschäft dieses Jahr erst im April stattfand und der Ukraine-Krieg für Verunsicherung sorgte, blieb der Inlandsabsatz im März mit +0,1% auf Vorjahresniveau.
Das weitgehende Ende der Russland-Exporte drückte den Absatz in die sogenannten "Drittländer" um 18,3% nach unten. Die Absätze in die EU kletterten im März um 6,3%.
Biermix gab weiter nach, im März lag der Verlust bei 16,3%. Dort sind nun (vor der entscheidenden Sommersaison) 12,1% Minus aufgelaufen. Die Entwicklung in den Bundesländern verlief sehr unterschiedlich. Die Brauer in NRW konnten im März sogar 8,6% Absatz zulegen. Das dicke Plus lässt sich sicherlich mit Hamstereffekten im Vorfeld der angekündigten Preiserhöhungen der großen Pilsbrauer erklären. In Niedersachsen/Bremen (-11,4%) oder Berlin/Brandenburg (-9,9%) wurde hingegen Trübsal geblasen.
Alkoholfreie Biere sind in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wie immer nicht enthalten.
Die März-Zahlen des Bundesamt HIER (pdf)


