Die Schleuderpartie beim Bierabsatz in Deutschland geht weiter. Nach dem desaströsen Juli (minus 16,8 % gegenüber Vorjahr; Inland: -19,2%) und einem goldenen August (+ 6,7 Prozent; Inland: + 8,6) schiebt auch der September die Bilanz an, wenngleich sanfter: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben die deutschen Brauer im Inland 3,6 % mehr verkauft (insgesamt 6.975.617 hl.) als im Vorjahres-September; dank einer Steigerung von 5,3 % beim Export ergibt sich ein dann doch noch sattes Plus von gesamt 3,8 % auf 8.256.072 hl.
Aufgelaufen von Januar bis September stehen die deutschen Brauer damit bei einem Minus von 0,5 % (gesamt: 75.691.946 hl; Inland: - 1,2 % auf 63.326.947 hl) - was im Prinzip ziemlich exakt dem Trend der vergangenen Jahre entspricht. Da aber insbesondere der Juli auf die Bilanz drückt und umgekehrt der Oktober gute Absätze verspricht, hoffen Branchenbeobachter diesmal auf eine schwarze Null zu Jahresende - und die Hoffnung stirbt immer zuletzt.
Wuchtig zugelegt - wenn auch auf niedrigem Niveau - haben im September die Biermischgetränke. Nach den Zahlen des Bundesamtes gab es in dieser Sparte ein fettes Plus von 18,6 % auf jetzt 288.753 hl - aufgelaufen seit Jahresanfang steht aber immer noch ein Minus von 5,2 %.


