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Bierabsatz: Auch der Spätsommer hübscht Misere nicht auf

Der Blick in den Keller bleibt für die deutschen Brauer dunkel. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sie im dritten Quartal 2009 (und damit noch zur schönen Sommerzeit) wieder mal deutlich weniger Bier verkauft als im Vorjahreszeitraum - und zwar mit 27,6 Millionen Hektoliter 0,4 Millionen Hektoliter oder 1,3 Prozent weniger. Hauptursache: der Export, der um elf Prozent einbrach. Im Inland hingegen gab es einen minimalen Anstieg des Verbrauchs um 0,4 Prozent auf 23,6 Mio. Hektoliter - was u.a. natürlich dem schönen Wetter geschuldet war und nach Einschätzung der Behörde auch der Tatsache, dass nicht mehr so viele Leute zum Urlaub machen ins Ausland fliegen, sondern lieber zuhause bleiben. Daraus eine Trendwende abzulesen, wäre viel zu früh; keinen Trost bot bekanntlich schon das erste Halbjahr 2009, wo der Bierabsatz um 4,5 Prozent runterknallte und damit nach den Berechnungen des Bundesamtes das niedrigste Niveau seit 1991 erreichte. Die vielgeschmähten Biermischgetränke legten im dritten Quartal wider Erwarten zu. Mit 1,3 Millionen Hektolitern lag ihr Anteil am Bierabsatz zwar nur bei bescheidenen 4,7 Prozent, doch ist das immer noch ein Plus von 2,0 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum. Alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie importierte EU-Biere wurden in dieser Statistik nicht mitgerechnet. (30.10.2009, 10:33 Uhr)

 

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