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Bierabsatz 2019: 1,8 Mio hl weg

Wie von INSIDE prognostiziert (INSIDE 843) haben die deutschen Brauer und Bierlager 2019 im Inland beim Bier-Absatz mit einem Minus von 2,1 % deutlich Federn lassen müssen. Insgesamt verlor die Brauwirtschaft 2019 bei in etwa gleich vielen Arbeitstagen wie 2018 damit 1,9 % (oder 1,8 Mio hl). Nur dank leichter Zuwächse beim Export in Drittländer (+ 3,4 % oder 230.000 hl) hat das Minus noch eine 1 vor dem Komma. Konstant schwächelt der Export innerhalb der EU. Er gab 2019 um 4,3 % oder rund 400.000 hl nach. Schon 2018 gab es hier ein Minus von 2,8 % gegenüber Vorjahr.

Die Zahlen im Überblick (pdf)

Die Dezemberabsätze lagen ebenfalls auf dem von INSIDE prognostizierten Niveau: 5,2 % plus im Inland, satte + 34,4 % (oder rund 100.000 hl) beim Export in Drittländer. Letztere Zahl relativiert sich aber mit Blick auf Dezember 2018 (-19,5 % gegenüber Dezember 2017) und Januar 2019 (+20,8% gegenüber Januar 2018). Die enormen Zuwächse und Verluste in diesem Segment beruhen auf Verschiebungen innerhalb der Monate.

Größter Bierlieferant 2019 war Bayern mit 23,8 Mio hl (-3,3 %), gefolgt von NRW mit 22,3 % (-1,6 %) und - mit großem Abstand - Niedersachen/Bremen mit 8,7 Mio hl (+4,9 %). Dabei erwiesen sich die bayerischen Brauer als Export getriebener als die in NRW. Im Inland verkauften die Bayern "nur" 18,2 Mio hl (-3,3 %), NRW 19,2 % (-1,6 %).

Biermischgetränke lagen 2019 nur 1 % (oder 44.000 hl) unter Vorjahr.

In den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind alkoholfreie Biere wie immer nicht enthalten.

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