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Bier-Marken-Hitliste 2008

Da half auch keine Fußball-EM: im zweiten Jahr hintereinander wird der deutsche Biermarkt mehr als 2% verlieren. Ein rabenschwarzes letztes Quartal hat die Branche tief ins Tal der Tränen gestürzt.

 

 

 

 

Auffällig ist die Schwäche der großen Pilsmarken. Bis auf die preisgetriebenen Zuwächse bei Hasseröder sackten die mit hohem Aufwand beworbenen Top-Marken allesamt ein – die Speerspitzen der großen Konzerne, Radeberger und Beck’s Pilsener, hielten sich mühevoll auf Vorjahresniveau.

 

 

 

 

Erstmals sind die Billigmarken Oettinger und Sternburg in der Hitliste enthalten, dies darf getrost als ein Zeichen für die Veränderung im Biermarkt gelten: Bis 1996 hieß unser Ranking noch INSIDE-Premium-Hitliste.

 

 

 

 

Die Ertragssituation wurde im letzten Jahr nicht nur durch die Rohstoffsituation verschärft (die durch eine Preiserhöhung nur unzureichend aufgefangen wurde), sondern auch durch die schrumpfenden Absätze in der Gastronomie. Vielerorts (nicht nur bei der Radeberger Gruppe und bei Warsteiner) wird über einen Abbau der Gastro-Außendienste nachgedacht.

Finanzierungen erhalten Wirte im Zuge der Finanzkrise von den Brauereien nur noch in Ausnahmefällen und nach penibelster Prüfung der Solvenz.

 

 

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30.07.2026

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