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Bier: Brutaler Februar

Unterirdisch: Inlandsabsätze der letzten zwölf Monate

Der Absatz der deutschen Bierbrauer (und Bierlager) ist im Februar 2021 gegenüber Vorjahr um weitere 19,1 % eingebrochen. Nur aufs Inland gerechnet waren es sogar - 20,2 %. Innerhalb Europas lag das Minus bei 24,6 %, selbst der zuletzt wieder stärkere Export in Drittländer schwächelte noch (-4,4 %). Aufgelaufen steht die deutsche Braubranche damit laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei desaströsen -23,0 %, eine Differenz zum Vorjahreszeitraum von knapp drei Mio hl - binnen zweier Monate.

Die Zahlen im Überblick (pdf)

Biermischgetränke entwickelten sich im Februar erstaunlich gegen den Trend und legten um 4,6 % zu, wenn auch auf saisonal bedingt niedrigem Niveau (234.166 hl). Sie liegen aufgelaufen nur noch leicht im Minus (-2,6).

Von einer Erholung auf dem Biermarkt war also zumindest bis Februar nichts zu spüren, da aufgelaufen bis Ende Februar auch der Export in Drittländer noch mit -11,1 % lahmte. Einziger Trost: Ab April 2020 wurden auch in Deutschland die Folgen des ersten Lockdowns spürbar, dann wird es beim Absatzvergleich wieder schmeichelhafter.

Alkoholfreie Biere sind in den Absatzzahlen des Bundesamtes wie immer nicht enthalten.

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