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Bier brutal: Das tiefe Absatz-Loch

Da gibt es nichts mehr schönzureden: Der Absatz der deutschen Brauer und Bierlager hat im August 2023 all den schönen Zuwachs aus dem Super-August 2022 wieder verloren und ist mit - 11,5 % in den Keller gerast. Im Inland waren es 11,1 % weniger, beim Export gar 13,4 %. Damit gingen allein in einem Monat gegenüber Vorjahr 1 Mio hl Bier verloren. Kein Wunder, dass sich das auch auf den Jahrestrend auswirkt: Hier steht die Brauwirtschaft bei einem aufgelaufenen Minus von 4,1 %, knapp 2,5 Mio hl sind weg (Inland: -4,3 %).

Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundeamtes (wie immer ohne alkoholfreie Biere) fallen Biermischgetränke dabei in ein noch tieferes Loch und verlieren drastische 26,9 % Absatz (aufgelaufen  minus 11,1 %).

Eine Statistik der August-Absätze der vergangenen Jahre beweist: Seit 2018 gingen allem verrückten Up & Down zum Trotz 1,5 Mio hl verloren (in hl, gesamt In- und Ausland, Veränderung gegenüber Vorjahres-August).

  • 2018: 9.322 881
  • 2019: 8.280.890 (-11,4 %)
  • 2020: 8.451.369 (+2,0 %)
  • 2021: 7.857.928 (-7,0 %)
  • 2022: 8.826.554 (+11,8 %)
  • 2023: 7.807.859 (-11,5 %)

 

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