AB Inbev hat heute die Zahlen für 2014 offenbart. Weltweit legte der Absatz des Biermarktführers um 0,6 Prozent auf 459 Millionen Hektoliter zu, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um 6,6 Prozent auf schnuckelige 18,5 Milliarden Dollar.
Auch in Deutschland verdient der Konzern gutes Geld, allerdings sinken die Absätze nun schon seit zwei Jahren. In INSIDE 718 hieß es im Januar. "Nach -7,1% im Jahr 2013 gehen per 31.12. 2014 erneut rund drei Prozent des Absatzes verloren, ein Minus von über 200.000 hl."
In einer offiziellen Mitteilung von AB Inbev heißt es nun:
"Das Deutschlandgeschäft von Anheuser-Busch InBev verliert 2014 zwar insgesamt um 3,4 Prozent an Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die einzelnen Marken entwickeln sich dabei aber unterschiedlich und spiegeln die Marktentwicklung wieder. Vor dem Hintergrund einer Preiserhöhung hatte die im mittleren Preissegment beheimatete Marke Hasseröder2014 in der Mengenentwicklung 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebüßt. Hier gilt es in 2015 Lösungsansätze zu finden."
Der Verlust bei Hasseröder (laut INSIDE-Marken-Hitliste 130.000 hl) soll also 2015 wett gemacht werden. Positive Effekte werden auch von den Innovationen, den neuen Beck's-Spezialitäten und den alkoholfreien Franziskaner-Mixen, erwartet.



