Erst wenn in New York, bzw. am offiziellen Firmensitz in Leuven (Belgien), die weltweiten Konzernzahlen von AB Inbev veröffentlicht werden, darf über die Entwicklung von einzelnen Ländergesellschaften gesprochen werden.
Weltweit wuchs das Volumen um 2,6%, das EBITDA kletterte um 10% auf eine durchschnittliche Marge (vor Steuern und Abschreibungen) von fetten 38,3%. China und das WM-Land Brasilien wuchsen stark. In Brasilien (Absatz +8,1%) liegt die EBITDA-Marge bei Wucher verdächtigen 47%.
In der frisch zusammengelegten Europa-Einheit (vorher Ost- und Westeuropa) hängen die Trauben tiefer: -5% beim Absatz, vor allem weil in Russland 10% verloren gingen. Aber auch Deutschland blieb unter der Null. Wie in der Halbzeit-Bilanz der INSIDE-Marken-Hitliste in der letzten Ausgabe beschrieben, verlor AB Inbev Deutschland 1% an Absatz. Der steuerpflichtige Inlandsabsatz der deutschen Brauer insgesamt kletterte im gleichen Zeitraum um 3,1%.
Eine Aufteilung auf Marken gibt die deutsche Einheit nicht bekannt. Wir blättern nochmal in der letzten INSIDE-Ausgabe: Beck's+2%, Hasseröder-6% und Franziskaner+2%.


