Die konzernnamensgebende Marke Berentzenbereitet Stefan Blaschak weiter Sorge. Für die Dachmarke meldet der Berentzen-Konzernchef für die ersten neun Monate des Jahres aufgelaufen ein Minus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Puschkinhat um 8 Prozent zugelegt, doch das macht die Berentzen-Absatzverluste nicht wett.
In der Gesamtbilanz rechnet Blaschak - dank des ungeliebten - Handelsmarkengeschäfts, das laut zahlreichen Verlautbarungen eigentlich eingedampft werden sollte, für die Spirituose insgesamt ein Plus von 3,2 Mio Flaschen auf 42,1 Mio Flaschen im Inland, inklusive Ausland von 3 Mio Flaschen auf 51,6 Mio Flaschen - alles auf Basis von 0,7 Litern. Den großen Schub haben die neuen Auslandstöchter in der Türkei und China demnach noch nicht gebracht. Blaschak spricht von "ersten Absatzbeiträgen", die die Tochterfirmen geliefert hätten.
Auch der jahrelange Gute-Zahlen-Bringer Alkoholfreie Getränke passt dieses Jahr. Der Umsatz war leicht rückläufig um 500.000 Euro auf 37,3 Mio Euro, gestützt durch das Pepsi-Konzessionsgeschäft und geschmälert um rückläufige Absätze bei Limonaden, Wellness- und Energy-Drinks.


