Die in Haselünne ansässige Berentzen-Gruppe hat mit Bilanz Ende September (also mit Ende des dritten Geschäftsquartals) eine durchmischte Rechnung präsentiert: Bei den Spirituosen gab es einen leichten Rückgang von 56,3 auf 54,0 Mio. 0,7-l-Flaschen, davon 44,0 Mio. 0,7-l-Flaschen auf dem deutschen Markt. Bei alkolfreien Getränken verkaufte die Vivaris Getränke 1,31 Mio statt im Jahr zuvor 1,30 Mio Hektoliter und damit 0,9 % mehr. Der Konzernumsatz sank exklusive Branntweinsteuer bis Ende September von 110,6 Mio Euro (2013) um eine Mio Euro auf 109,6 Mio Euro.
Den Rückgang bei den Spirituosen (Umsatz insgesamt: 70,9 Mio Euro nach 72,5 Mio Euro in 2013) erklärt das Unternehmen etwas verschraubt mit dem Geschäft mit Handels- und Zweitmarken, "das durch die vertriebliche Ausrichtung auf die Entwicklung neuer Zweitmarken- und innovativer Aktionskonzepte geprägt war". Immerhin will Berentzen mit "Berentzen" bis Ende September in Deutschland 4,8 % mehr abgesetzt haben, mit "Puschkin" gar 5,6 %.
Von dem im Oktober abgeschlossenen strategischen Zukauf der österreichischen T M P Technic-Marketing-Products GmbH verspricht sich Berentzen einen "spürbareren positiven Beitrag zum Konzernergebnis" - insbesondere auch einenZugang zur Gastronomie. Die Orangensaftpressen "Citrocasa" von T M P werden in Handel und Gastronomie eingesetzt.


