Der Haselünner Schnaps- und Wasserkonzern Berentzen hat 2010 nur noch 75,1 Millionen Flaschen (0,7 Liter) Spirituosen verkauft (minus 11 Prozent) und dabei ohne Branntweinsteuer etwas mehr als 100 Mio. Euro - exakt 108,4 Mio Euro umgesetzt (minus 10,7 Prozent). Besser lief es bei der Mineralwassertochter und Pepsi-Konzessionärin Vivaris, die ihren Absatz mit 1,69 Mio Liter in etwa (Vorjahr 1,71 Mio Liter) halten konnte und 50.5 Mio Euro zum Umsatz beisteuerte (minus 3,4 Prozent). Insgesamt sank der Umsatz der Gruppe ohne Branntweinsteuer um 8,5 Prozent auf 158,9 Mio Euro. Das Ebit verbesserte sich laut Adhoc-Mitteilung um rund 28 Prozent auf 10,3 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung in Höhe von 7,4 Mio. Euro aus dem Jahr 2009 sei vollständig abgebaut worden, heißt es. Die Eigenkapitalquote stieg von 38,5 Prozent auf 45,7 Prozent.


