Berentzen ist 2013 weiter in die roten Zahlen gerutscht als im Vorjahr. Trotz einer Umsatzsteigerung um rund 3 % auf 152,5 Mio Euro gab es bei der Berentzen-Gruppe AG am Ende ein dickes Minus von 7,3 Mio Euro. 2012 waren es noch 1,6 Mio Euro Verlust - nach einem Plus von 6,1 Mio Euro im Jahr 2011. Der Spirituosenabsatz ist dabei laut Mitteilung vor allem wegen eines starken Geschäfts mit Handels- und Zweitmarken um über 6 % auf 79,5 Mio 0,7-l-Flaschen (2012: 74,8 Mio) gestiegen.
Wie es hieß, resultiert der hohe Verlust u.a. aus hohen Aufwendungen für das Auslandsgeschäft (insbesondere schwierige Geschäfte in China) und Wertberichtigungen in Folge <link alle-meldungen news-detail berentzen-sinalco-statt-pepsi.html _blank>der frühzeitig zu Ende 2014 gekündigten Pepsi-Konzession. Die Finanzmittel sanken laut Bericht um 10 Mio. EUR auf 51,2 Mio Euro.
Immerhin wissen nun auch die Aktionäre schon, wohin die Reise in Sachen Dividende gehen dürfte: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen, wie es so schön heißt, laut einer heute veröffentlichten Pflichtmitteilung vor, "aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2013 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,13 Euro je Vorzugsaktie sowie die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,07 Euro je Stammaktie für das Geschäftsjahr 2013 vorzunehmen" - je 2 Cent/Aktie weniger als 2012.


