Berentzens Vorstandschef Frank Schübel konzentrierte sich bei der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen auf alles, was läuft: die Mate-Limo Mio Mio - auf noch kleinem Niveau - und die Marken Berentzenund Puschkin. Allerdings schrumpft das Spirituosenmarkengeschäft trotzdem insgesamt munter weiter - ein Minus von 0,6 % steht im Inland.
Und beim AfG-Geschäft rumpelt es noch beim Anlaufen der Sinalco-Konzession. Die fängt den Pepsi-Abschied nicht auf. Nötige Investitionen drücken auch auf das Ergebnis. Das Citrocasa-Saftpressengeschäft verbessert dagegen das Ergebnis. Und so kann Schübel nach neun Monaten einen Umsatzanstieg (exklusive Branntweinsteuer) um 5,5 % auf 115,6 Mio Euro melden, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 4,7 Mio Euro nach 2,5 Mio Euro im Jahr zuvor und ein EBITDA von 10,7 Mio Euro (7,8 Mio Euro).


