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Berentzen dankt Pepsi

Die millionenschwere Entschädigungszahlung des Pepsi-Konzerns für die Konzession hat die Berentzen AG 2014 in die schwarzen Zahlen gerettet. Das Unternehmen notierte unter dem Strich 4,2 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 7,3 Millionen Euro Verlust aufgelaufen waren. Allerdings sind bei dem aktuellen Gewinn 5,5 Millionen Euro Einmalzahlung von Pepsi enthalten, die Berentzen-Tochter Vivaris  als Ausgleich für das vorzeitige Ende der Konzession kassiert hatte. Ohne diesen Sondereffekt bleibt unterm Strich ein Minus von 1,3 Mio Euro. In der Bilanz vom Mittwoch heißt es deshalb, die Ertragslage für 2014 bleibe "leicht hinter den eigenen Erwartungen zurück".

 

Laut Prognose wird 2015 für die Gruppe "erneut ein herausforderndes Geschäftsjahr". Die Entwicklung der Branche habe eine "insgesamt eher verhaltene Aussicht". Ein Teil der Hoffnung für 2015 ruht auf der Türkei, dem nach den Niederlanden zweitwichtigsten internationalen Berentzen-Markt. Dort soll im laufenden Jahr erstmals die Gewinnschwelle erreicht werden. Weitere Zugkraft soll das Ende 2014 gekaufte österreichische Unternehmen TMP bringen, ein Spezialist für Orangensaftpressen, mit dem Berentzen sich den Markt für Frischsaftsysteme erschlossen hat.

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