Berentzen-Chef Frank Schübel hat sich laut Pflichtveröffentlichung mit Stammaktien im Wert von einer Viertel Million Euro eingedeckt - zum Kurs von 5,62 Euro.
Eine millionenschwere Entschädigungszahlung des Pepsi-Konzerns für die Konzession hatte die Berentzen AG 2014 in die schwarzen Zahlen gerettet. Das Unternehmen notierte unter dem Strich 4,2 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 7,3 Millionen Euro Verlust aufgelaufen waren. Allerdings waren bei dem aktuellen Gewinn 5,5 Millionen Euro Einmalzahlung von Pepsi enthalten, die Berentzen-Tochter Vivaris als Ausgleich für das vorzeitige Ende der Konzession kassiert hatte. Ohne diesen Sondereffekt bliebe unterm Strich ein Minus von 1,3 Mio Euro. In der im März veröffentlichten Bilanz hieß es deshalb, die Ertragslage für 2014 sei "leicht hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben".
Bei Schübels am Tisch ist das Thema Aktien damit offenbar durchdiskutiert; noch im November 2014 antwortete der Berentzen-Chef auf die Frage "Aktien oder Gold?" der Wirtschaftswoche: "Gold - am Hals meiner Frau".


