Für Heineken laufen die Geschäfte wieder prima. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 haben die Niederländer 44 Mio hl Bier verkauft und damit bereinigt 0,6 % mehr (inkl. Zu- und Verkäufe +1 %) als im entsprechenden Zeitraum 2016. Das Wachstum wurde allerdings fast nur im asiatischen Raum (organisch + 5,4%, insgesamt + 8,3 %) generiert; Europa legte leicht um 0,5 % zu. Amerika, Afrika, Osteuropa und der Mittlere Osten verloren. Die Marke Heineken nahm allerdings den entgegengesetzten Weg. Bei einem Gesamtwachstum von 2,5 % auf 7,8 Mio hl verlor die Marke im asiatischen Raum organisch 7,9 %, gewann in Amerika aber 7,8 % dazu.
Der Konzernüberschuss stieg nach heute veröffentlichten Zahlen im ersten Quartal gegenüber Vorjahr von 265 auf 293 Mio Euro und damit um mehr als 10 %.
Heinekens erstes Qaurtal 2017 folgt damit dem Trend des Gesamtjahres 2016: Da hatte der Konzern den Umsatz um 1,4 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro gesteigert. Bei einem organischen Zuwachs von 4,8 % legte der bereinigte operative Gewinn um 9,9 Prozent auf 3,54 Mrd Euro zu. Der Absatz stieg um 3 %. Das größte Wachstum gab es schon 2016 auf dem asiatischen Markt (organisch +17,9 %), Zuwächse gab es auch in Frankreich, Italien, Polen, Spanien (Europa insgesamt: + 0,9 %)und Mexiko. In einigen afrikanischen Ländern und in Russland hingegen verlor der Konzern Absatz (Afrika, Mittlerer Osten und Osteuropa: - 1,3 %). Insgesamt hatte Heineken dann konsolidiert erstmals knapp die 200 Mio hl Bier-Grenze überschritten (+ 3,0 %).



