Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat die suggestive Kraft von Weihnachten entdeckt. Auch wenn sich die Coca-Cola-Zentrale vom SPD-Landespolitiker wenig in die eigenen Pläne hineinreden lassen wird, hat Beck kurz vor dem Fest Betriebsräten versprochen, er wolle den Standort Bendorf erhalten. Bzw. die CCEAG dazu bringen, Produktionskosten transparent zu machen. Der Konzern wollte Bendorf schon mal schließen, überlegte es sich dann aber wieder anders, schließt erstmal lieber die Produktion am Standort Kaiserslautern und will nun angeblich bis März 2010 bekannt geben, wie es in Bendorf mit seinen 240 Angestellten weitergehen soll. Für den Fall der Fälle will Beck (für die Staatsregierung) "alle erdenklichen Möglichkeiten" durchdenken, um den Produktionsstandort in Bendorf zu erhalten. (14.12.2009, 14:23 Uhr)



