Nullsummenspiel am Sudkessel: Die deutschen Brauer haben im ersten Quartal des Jahres genauso viel Bier verkauft wie im Vorjahreszeitraum - rund 20,8 Mio hl (nach den Berechnungen des Statististischem Bundesamtes waren es mikroskopische 2.912 hl mehr als vergangenen Jahr). Der Inlandsabsatz sank allerdings um 0,3 Prozent und wurde nur durch ein Exportplus von 1,8 % wieder wettgemacht.
Im März schlägt beim Export erstmals die Verlagerung der Beck´s-Produktion von Deutschland in die USA durch. Die auf jährlich 700.000 hl taxierte Menge, die dem deutschen Bierexport dadurch verloren geht, beschert erstmals ein Export-Minus im April von 7,1 %. Wobei aus Niedersachsen/Bremen insgesamt gut 100.000 hl über den Jordan gehen, davon rund die Hälfte auch innerhalb der EU. Insgesamt wurden im März noch 8,02 Mio hl verkauft - bei einem eher beschaulichen Inlands-Minus von 0,6 Prozent dann insgesamt 1,7 Prozent weniger als im März 2011 (als die deutschen Brauer noch ein Minus von 5,3 % verkraften mussten). Alkoholfreie Biere sind in dieser Statistik wie immer nicht enthalten, da sie vom Bundesamt nicht erfasst werden.
Ein dickes Plus gab es dahingegen bei den Biermischgetränken: Gegenüber dem ersten Quartal 2011 wurden diesmal 24,3 % mehr und damit rund 0,8 Mio hl verkauft - ein Ant
eil von allerdings immer noch nur 3,8 % des gesamten Bierabsatzes.



